Cortis rockt im Karl
Vergangnes Jahr wurden die Zeichenkobolde von einer guten Freundin eingeladen sie in ihrem Domizil in Heidelberg zu besuchen. Neben Klettern, Schwimmen und Photographieren stand auch der Besuch einer Örtlichen Band auf dem Speiseplan: Cortis. Die Junge Band verbuchte zu dieser Zeit ihre Premiere, den ersten Auftritt vor Publikum. Doch schon nachdem Christoph die ersten Worte geschmettert hatte, war klar, dass es sich hier nicht um eine X-Beliebige Newcomerband handelt, sondern um hochkarätig rockende Unterhaltung. Bei dem Konzert entstanden auch die ersten Festival-Photos des Kobold, denen sich noch einige weitere folgen werden. Doch seht selbst!
Nachdem wir dann also den vierten vermeindlichen Fahrradladen auf unserer Wegbeschreibung gefunden hatten, fragen wir ein paar Junge Leute nach dem Weg. Sie waren sich zwar nicht ganz einig, aber irgendwie fanden wir dann doch noch unseren Bestimmungsort, bzw. die Kneipe in der sich Cortis abspielen sollte: Das Karls. Dort angekommen wurden wir von einem schläfrigen Mix aus Biergeruch und Qualm begrüßt, das Karls war also wohl keine Kneipe sondern ein Club, oder die Veranstaltung galt als geschlossene Gesellschaft oder wie auch immer. Potenziert wurde das ganze dann von der unheimlichen Enge die im "Konzertsaal" herrschte.
Doch kaum hatten sich Zeichenkobolde& Friends durch die Menge geschubst, getreten und gebahnt, da wurden sie für alle Strapazen von kernigem Rock/ Grundge/ alternativ-Sound entlohnt, und durften den kräftig geschlagenen Bässen von Gitarrist Wolfi lauschen. Schnell vergaßen wir, besonders schnell unsere Gastgeberin, den knappen Stehplatz den wir einnahmen und der Kobold schraubte einfach das Tele-Objektiv ab und gieng zu seinem Portrait-Objektiv über. Wieder ein bisschen gedrängle, dann konnte er auch schon direkt vor der Bühne einen Steh/ Knieplatz erstehen, von dem die meisten Bilder stammten. Die Stimmung ist gut, und alle drehen und schunkeln, innerhalb ihres Begrenzten Stehplatzes, während sich Philipps Trommelschläge mit dem Puls der Menge gleichschlossen. Der Blitz zuckt wie ein wildes Tier aus der Menge auf die Bühne und versucht den talentieren Musikern die Schokoladenseite zu entreißen und die Finger des Keyboarders Andreas zu erwischen, dessen Finger leichtfüßig in die Tasten greifen. Der Kobold spart sich an dieser Stelle einen Vergleich der Musik mit einer schönen, aber launischen Frau, auch wenn er lange darüber nachgedacht hat, und geht gleich zum Epilog über...
Alles in allem ein Abend mit netten Leuten, einer rasenden Menge, Apfelsaftschorle, danksagungen und toller Musik. Wir sagen: Danke Cortis für diese Erfahrung!
Last Updated ( Monday, 02 February 2009 11:34 )



