Ayalis III - We're back
After our long journey and some festivities, I'm proud to tell you, that the Kobolde are back from Freystadt and they brought some pictures with them.
Here you can see a preview to the gallery:
Hier findet ihr schonmal eine kleine Vorauswahl an Photos, deren Vollständige Pandons ihr in der Galerie begutachten könnt.
Fünf Tage lang brachten die Kobolde in Freystadt zu. Insgesamt kann man diese Zeit als erholsam und entspannend bezeichnen, von einigen kleinen Abweichungen mal abgesehen. Die Unterkunft war zwar etwas beängt, aber insgesamt betrachtet angemessen, wer keine Probleme damit hat über anderer Leute Füße zu stolpern, für den dürfte es das höchste sein. Sanitäre Anlagen wie Waschzuber und Donnerbalken waren alle samt in der Einrichtung vorhanden, doch oftmals von der großen Zahl an Besuchern (etwa 80) verdreckt und dadurch wenig einladend. Besonders den weiblichen Gästen mag auch die Absenz von Spiegeln aufgestoßen sein. Den Mittelpunkt des Hauses bildete die große Taverne "Zum Feuerball". Hier konnte nicht nur an vielerlei Tafeln gespeist und gesoffen werden, sondern der Wirt bot auch zahlreiche Getränke zum Verkauf an. Dieser meist gut gefüllte Aufenthaltsraum strotzte immer nur so von Spielern, Gelehrten und anderen Feiernden, zu späterer Stunde brach dann zusätzlich noch das Donnern der "Klopfer" los (Anm.: Ein befremdlicher Ritus, bei dem kleine Schnapsfläschlein in sadistischer manier grollend auf den Tisch geschlagen und dann im geschüttelten und zermürbten Zustand die Kehle herabgeschüttet werden). Desweiteren hielten sich stets Barden und Alchimisten sowie manch ein Magier im Zwischengeschoss auf, um Schnapsflaschen in günstige Trankflaschen zu verwandeln oder Kurzweil zu betreiben.
Zu den Attraktionen des Festes zählt die bekannte "Mr. Freystadt"-Wahl. Hierbei treten Recken in verschiedenen Kategorien wie etwa: Talente, Geschick und Schlafanzug gegeneinander an, um ein Jahr den begehrten Titel führen zu dürfen. Der Träger repräsentiert dann genanntes Jahr Freystadt und ist verpflichtet auch an der nächsten Veranstaltung teilzunehmen. Nunja. Eben ein weiteres...interessantes...Ritual.
Ebenfalls für großes Aufsehen sorgte das große Bankett mit anschließendem Festfeuer zur Jahreswende. Das reichhaltige Essen, wesentlich höherer Qualität als die Verpflegung der restlichen Veranstaltung, gieng von Hackbraten über Rollbraten hin zu Fisch und Würstchen im Schlafrock bis hin zu Salaten, Bohnengemüse und einer erquicklichen Anzahl an Nachtischen. Im Anschluss an dieses Festessen wurde ein großteil des Essensüberschusses in ekelerregende Mixturen vermischt, wobei die Menge darauf wettete wie lange der Probant eben jene "Speise" im Körper behalten würde.
Auch kam es zu mehreren Vorlesungen und ähnlichen Dienstleistungen seitens der Akademie. Hierbei aus der Reihe fiehl die betrachtung eines Hermetikers über das Bekannte Katze-Butterbrot-Problem, welches zwar wenig nützlich, aber doch äußerst unterhaltsam war. Die Problematik besteht hierbei kurzgesagt darin, dass eine Katze bekantlich immer auf den Pfoten landet, ein Butterbrot jedoch auf der Butterseite, sofern man sie fallen lässt. Bindet man nun einer Katze ebenjenes Butterbrot auf den Rücken ergibt sich eine etwas abstruse, jedoch durchaus interessante Versuchsanordnung.
Trotzdem kam es, wie bisher jedes Jahr, zu einer Störung des Festfriedens, die beinahe die Leben einiger teurer Freunde gefordert hätte. Schon am ersten Abend tauchten immer wieder eigentartige Krüge im Schankraum auf. Diese Krüge, später auch andere Gegenstände, wie etwa Schlüssel oder Hasenohren, konnten jeweils nur von einer bestimmten Gruppe an Personen gesehen und berührt werden, für alle anderen waren sie nicht zu erfassen, weder Magisch noch auf sonstigem Wege. Was zuerst als Studentenstreich abgetan wurde, entwickelte sich doch bald zu ernsten Problemen, denn neben Krügen erschienen nun auch Rachegeister, die Wahllos Gäste angriffen. Kurz darauf führten die Studien zu einem Interessanten Sachverhalt: An die Köpfe beinahe aller Besucher hatte sich ein eigenartiger Parasit geheftet, der inetwa einem kleinen Tintenfisch glich und eine über eine Mentale Kontrolle Bilder in das Hirn des Wirtes einsetzen konnte.
Schnell brach eine Erinnerung in den Köpfen der Besuchern auf. Schon zwei Jahre vorher war hier in der Gegend eine Illithiden-Höhle mitsamt des Mutterhirns vernichtet worden. Die harmlos scheinenden Gerschöpfe ließen sichdann zwar schnell mittels eines"Lösen" Zaubers oder Mentaler Bolzen entfernen, doch dann brach eine neue Gefahr los: Mehrere Gäste verschwanden Spurlos. Die eben angekommenen Wüstenbewohner, die der Erzmagus Siriusgeladen hatte, waren in der Lage zu verordnen, dass sich diese Verschwundenen zwar noch in der Nähe aufhielten, aber in einer Art Traum gefangen seien.
Schnell wurde ein mittleres Einsatzkommando gebildet um sie zu befreien. Mittels eines Schutzzaubers eben jener beduinenhaften Helfer sollte die Gruppe gegen den Verschleierungs- und Illusionszauber gewapnet werden, mit zweierlei Suchzaubern begann dann die Expedition in den Wald. Nach einiger Zeit der beschwerlichen Suche fand der kleine Tross eine Höhle, die Wände mit eigenartigen Spinnweben verhangen. Ein Teil des Kommandos blieb ab der Höhle, zur Versorgung von Verwundeten und der Heilung von Geistesbeeinflussenden Zaubern, und ein großteil an Magiern und Kriegern drang in die Kavernen ein um die Freunde zu befreien. Schnell stießen die Helden hierbei auf Wiederstand inform mehrerer Illithiden. Doch der Weg zum Mutter Gehirn war nicht nur von ihrern direkten Dienern erschwert, die mittels Psi-Stößen und Magie gegen die Angreifer vorgiengen, sondern auch mit anderen Mitteln gepflastert. So musste der Einsatztrupp Geistesbeeinflussung, vergiftete, magische Spinnweben, Gruben mit Treibssand und andere Gefahren überwinden, bis er bei den Schlafenden Freunden und dem Ursprung des Übels, des großen gehirns angelangt war. Doch auch dieses konnten die Kämpen mittels Magie und Schwert vernichten, und so konnten alle glücklich und nur leicht Verletzt in die Taverne zurückkehren.
Last Updated ( Wednesday, 21 January 2009 13:08 )



